Geburtstag Michelle Obama


Quelle: Youtube.com  

Name:
Michelle Obama
Geburtsdatum:
17.01.1964
Land:
USA Vereinigte Staaten von Amerika
Infos:
Politik, US-Firstlady
 
Michelle LaVaughn Robinson Obama (* 17. Januar 1964 in Chicago, Illinois, als Michelle LaVaughn Robinson) ist eine US-amerikanische Rechtsanwältin und Autorin. Sie war als Ehefrau des 44. US-Präsidenten Barack Obama von 2009 bis 2017 die First Lady der Vereinigten Staaten.

Herkunft und Ausbildung

Michelle Robinson wurde 1964 als Tochter des ehemaligen Metzgers und später zum Maschinisten umgeschulten Fraser Timothy Robinson (1935–1991) und der Sekretärin Marian Robinson (geb. Shields; * 1937) im Süden Chicagos geboren, wo sie mit ihrem knapp zwei Jahre älteren Bruder Craig in einfachen Verhältnissen in einem Einzimmer-Appartement in der South Side aufwuchs. Ihre Vorfahren waren größtenteils afroamerikanische Sklaven aus den Südstaaten und deren Nachkommen, die ab den 1880er Jahren während der Great Migration nach Chicago gekommen waren. Unter Michelle Robinsons Ahnen befand sich auch der texanische Sklavenhalter und Ölbaron Henry W. Shields, wie laut New York Times eine DNA-Analyse 2012 ergab; ihre Eltern lernten sich gegen Ende der 1950er Jahre kennen, als Robinson als Rettungsschwimmerin arbeitete, und heirateten im Oktober 1960.

Ihre Kindheit und Jugend wurden geprägt von den sozialen und demographischen Veränderungen ihres Heimatviertels und der Erkrankung des Vaters an Multipler Sklerose. 1981 machte sie ihren Abschluss an der Whitney Young Magnet High School. Anschließend begann sie mit dem Hauptfach Soziologie und dem Nebenfach Afroamerikanische Studien an der Princeton University ein Studium, das sie mit dem Bachelor of Arts 1985 abschloss. Unmittelbar danach wechselte sie zur Harvard University, wo sie 1988 mit dem akademischen Grad Juris Doctor ihre Ausbildung beendete.

Sie war anfangs Mitglied der Methodistenkirche, schloss sich später zusammen mit ihrem Mann der United Church of Christ an, einem Zusammenschluss lutherischer und reformierter Christen.

Bis zur Präsidentschaftskandidatur von Barack Obama

Nach dem Studium in Harvard war Michelle Robinson Mitglied des Chicagoer Büros der Anwaltskanzlei Sidley & Austin, in dem sie schwerpunktmäßig zum Thema Eigentumsrechte und Marketing arbeitete. Dort lernte sie ihren späteren Ehemann Barack Obama kennen, als dieser als Praktikant eine Sommervertretung in der Kanzlei übernahm und sie die Rolle seiner Mentorin übernahm. Die beiden heirateten im Oktober 1992 in der Trinity United Church of Christ in Chicago. Das Ehepaar hat zwei Töchter, Malia Ann (* 1998) und Natasha („Sasha“, * 2001) durch künstliche Befruchtung, um das Risiko einer weiteren Fehlgeburt zu verringern.

Nach ihrem Ausscheiden aus der Kanzlei wechselte sie als Beraterin des Bürgermeisters und Assistenzbevollmächtigte für Planung und Stadtentwicklung (Assistant Commissioner for Planning and Development) in die Stadtverwaltung von Chicago. Die spätere Präsidentenberaterin Valerie Jarrett war damals ihre Vorgesetzte. Parallel dazu wurde Michelle Obama 1993 Executive Director des Chicagoer Büros der Nichtregierungsorganisation „Public Allies“.

Ein weiterer Einschnitt in ihrem beruflichen Werdegang war 1996 der Wechsel von der Stadtverwaltung zur University of Chicago, wo sie zunächst für die Entwicklung des „University Community Service Center“ (Büro für studentisches Ehrenamt) zuständig war, ehe sie am Universitätskrankenhaus als Executive Director und später als Vice President for Community and External affairs (im Büro für Ehrenamt und Kontakte zur Bürgerschaft) mehr Verantwortung übernahm. Gleichzeitig war sie im Aufsichtsrat von TreeHouse Foods Inc. tätig.

Drei Monate nach Ankündigung der Präsidentschaftskandidatur von Barack Obama unterbrach Michelle Obama 2008 ihre eigene berufliche Karriere und widmete sich ganz dem Wahlkampf ihres Mannes.

Wahlkampf und First Lady

Im Rennen um die Kandidatur zur US-Präsidentschaft ihres Mannes hielt Michelle Obama Wahlkampfreden und erweckte durch zahlreiche Interviews und Auftritte im Fernsehen ein reges Medieninteresse an ihrer Person. Dabei fiel sie häufig auch durch mit Ironie gespickte Bemerkungen und Anekdoten zum Familienleben der Obamas auf. Nachdem sich die Chancen auf die amerikanische Präsidentschaft für Barack Obama erhöht hatten, hielt sie sich jedoch mit solchen Äußerungen mehr und mehr zurück.

In verschiedenen Interviews stellten sowohl Michelle als auch Barack Obama ihren politischen Einfluss auf ihren Mann heraus. So redigierte Michelle Obama etwa regelmäßig seine Reden und unterstützte ihn als Beraterin bei seiner Bewerbung um das Amt des Präsidenten. Sie rangierte im Dezember 2008 auf Rang 9 der einflussreichsten Absolventen der Harvard Law School. Ende 2011 wurde sie zunehmend als Kritikerin dessen gesehen, wie die Dinge im Weißen Haus liefen.

Nach der Wahl Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten fiel ihr die Rolle als neue First Lady im Weißen Haus zu. Während der repräsentativen Auftritte ihres Mannes war sie stets an dessen Seite. Die Presse berichtete ausführlich über ihr als stilsicher und modisch geltendes Auftreten. Eine vielbeachtete politische Rede hielt sie am 13. Oktober 2016 auf einer Wahlkampfveranstaltung für die Präsidentschaftskandidatur von Hillary Clinton in Manchester, New Hampshire. Darin äußerte sie Fassungslosigkeit über die wenige Tage zuvor bekannt gewordenen Tonaufnahme, in der Clintons Konkurrent Donald Trump mit seinen sexuellen Übergriffen auf Frauen geprahlt hatte.

Für das Cover der US-amerikanischen Ausgabe der Zeitschrift Vogue vom März 2009 wurde Michelle Obama von Annie Leibovitz fotografiert. Vogue hat seit 1929 (mit Ausnahme von Bess Truman) jede First Lady in einem Bildbericht vorgestellt; Obama war nach Hillary Clinton die zweite First Lady auf der Titelseite. Auf der Titelseite der April-Ausgabe 2013 der Vogue war sie erneut abgebildet.

Michelle Obama trat in Nebenrollen in der Folge Besuch der First Lady der Jugendserie iCarly, in der Folge Vom Weißen Haus in unser Haus der Jugendserie Jessie sowie der Folge Henry (Homefront) der Serie Navy CIS auf und spielte jeweils sich selbst.


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