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Geburtstag Maggie Smith


Quelle: Youtube.com  

Name:
Maggie Smith
Geburtsdatum:
28.12.1934
Land:
Vereinigtes Königreich
Infos:
Film
 
Dame Maggie Smith (* 28. Dezember 1934 in Ilford, Essex, England; eigentlich Margaret Natalie Smith Cross) ist eine britische Schauspielerin.

Die zweifache Oscar-Preisträgerin zählt zu den meistgefragten Bühnen- und Filmdarstellerinnen ihrer Generation. Sie gewann neben den beiden Academy Awards einen Tony Award, vier Emmys, fünf BAFTAs und drei Golden Globes. Einen Namen machte sie sich vor allem durch ihre häufige Darstellung exzentrischer Figuren, wie die verhärmte Jungfer in Zimmer mit Aussicht (1985), die unselbständige Gräfin in Robert Altmans Gosford Park (2001) oder die Mutter Oberin in den Sister-Act- Filmkomödien (1992/93). Anfang des 21. Jahrhunderts wuchs ihre Fangemeinde durch ihre Darstellung der Minerva McGonagall in den Verfilmungen der Harry-Potter- Romane (2001 bis 2011) und der Violet Crawley in der englischen Kostümdrama-Serie Downton Abbey (2010–2015). 1990 wurde sie von Königin Elisabeth II. in den Ritterstand erhoben und 2014 zum Companion of Honour ernannt.

Maggie Smith wurde als Margaret Natalie Smith in der Grafschaft Essex nordöstlich von London geboren. Ihre Mutter Margaret Hutton Little (1896–1976) war Schottin aus Glasgow und arbeitete als Sekretärin, ihr Vater Nathaniel Smith (1902–1991) kam aus dem englischen Newcastle upon Tyne und war von Beruf Pathologe. Sie wuchs mit zwei sechs Jahre älteren Brüdern auf, den Zwillingen Ian und Alistair (Ian lebt mittlerweile in den Vereinigten Staaten, Alistair ist verstorben). Als Jugendliche las sie viel; später sagte sie, ihre Brüder hätten sie am stärksten beeinflusst, da sie kreativ waren und zur Verblüffung der Eltern die Architekten- Schule besuchten.

Im Hochsommer 1939, Maggie war vier Jahre alt, zog die Familie nach Oxford. Man befürchtete Bombardierungen durch die deutsche Luftwaffe und hielt Oxford für sicherer. Smiths Vater arbeitete als Pathologe an der dortigen Universität. Maggie wurde wenig später an der Oxford High School für Mädchen aufgenommen. Sie konnte sich jedoch für eine akademische Ausbildung nicht erwärmen und verließ die Schule mit 16 Jahren, um der Oxford Playhouse School beizutreten. Ihre Mutter dachte, dass Maggie mit ihrem Aussehen nie Schauspielerin werden würde. Doch sie begann, am Theater zu arbeiten, und bald war sie Assistant Stage Manager.

Smiths Filmkarriere begann 1956, als sie in einer kleinen Rolle als Partygast in Eric Portmans Film Child In The House agierte. Zwei Jahre später hatte sie einen kleinen Part in dem Krimidrama Gejagt, für das sie eine Nominierung für den British Film Academy Award als vielversprechendste Nachwuchsdarstellerin erhielt. Parallel dazu kehrte sie immer wieder auf die Bühne zurück, wo sie über Jahrzehnte große Erfolge feiern sollte.

Mit der Verfilmung des Bühnenstücks Othello von William Shakespeare feierte Maggie Smith ihren Durchbruch als Filmschauspielerin; sie war als beste Nebendarstellerin das erste Mal für einen Oscar nominiert. Venedig sehen – und erben... (1967), eine Komödie, basierend auf Ben Jonsons Bühnenstück Volpone und Das Millionending (1968) folgten. Während dieser Zeit blieb Smith dem Theater treu und sie war im Old Vic Theatre und später am National Theatre unter der Regie von Ingmar Bergman in Henrik Ibsens Drama Hedda Gabler (1970) sowie dem Stück Trelawney Of The Wells zu sehen. Ab 1968 spielte sie auch dreimal in Filmen zusammen mit Sir Peter Ustinov. Auf Das Millionending folgten zwei Kriminalverfilmungen nach Agatha Christie, Tod auf dem Nil (1978) und Das Böse unter der Sonne (1982).

Maggie Smiths Spiel lebt von einer Balance aus Intensität und Humor. Ihr Stimmumfang, ihre Bühnentechnik und präzises Timing ermöglichen es ihr, sowohl in komödiantischen als auch dramatischen Rollen Verwundbarkeit zu demonstrieren. Ihre langsame, präzise, aber näselnde Stimme war am Anfang ihrer Karriere noch von dem Kritiker Caryl Brahms mit der einer erdrosselten Taube verglichen worden. Der Dramatiker Alan Bennett (Talking Heads, The Lady in the Van) hob ihr Talent hervor, dass sie innerhalb eines Satzes von Komödie zur Tragödie wechseln könne. Laut Regisseur Anthony Page sei ihr Verstand messerscharf, sobald man mit ihr arbeite. „Sie ist unermüdlich in ihrer Suche nach Perfektion. Sie arbeitet so lange an einer Figur, bis sie sie richtig erfasst hat“, so Page.

In ihrer Schauspielkarriere hat Smith in circa 70 Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und unter anderem zwei Oscars, fünf britische BAFTAs, vier Emmys und drei Golden Globes erhalten. 1993 wurde sie von der British Academy of Film and Television Arts (BAFTA) mit einem Spezialpreis für ihr Lebenswerk geehrt, drei Jahre später mit der Academy Fellowship, den Ehrenpreis der BAFTA, ausgezeichnet.

Ihre zahllosen Theaterrollen spielte sie sowohl in Komödien als auch Dramen, darunter Werke von William Shakespeare, George Farquhar, Henrik Ibsen, Anton Tschechow, Noël Coward, Neil Simon oder Edward Albee. Zeitgenössische Dramatiker wie Alan Bennett (Talking Heads, The Lady in the Van) oder Peter Shaffer (Lettuce And Lovage) schrieben ihr Rollen auf den Leib und sie wurde unter anderem mit einem Tony Award, drei Variety Club Awards und fünf Theaterpreisen des Evening Standard gewürdigt. 1994 fand sie Aufnahme in die Theater Hall of Fame. Trotz Vergleichen mit Judi Dench, Vanessa Redgrave oder Diana Rigg, gilt Smith nicht als geradlinige klassische Schauspielerin, sondern in erster Linie als hervorragende Komödiendarstellerin, die bevorzugt Rollen in Originalstücken wie Alan Bennetts The Lady in the Van (2000) verkörpert. „ [...] es ist entsetzlich, wenn Sie Rollen übernehmen, in denen andere Leute triumphiert haben“, so Smith. 2010 wurde sie in einer Umfrage des britischen Branchenmagazins The Stage hinter Judi Dench auf Platz zwei der „besten britischen Theaterschauspieler aller Zeiten“ gewählt.

1970 wurde Smith von der britischen Königin Elisabeth II. zum Commander of the Order of the British Empire (CBE) ernannt und 1990 zur Dame Commander of the British Empire (DBE) erhoben. 1991 erhielt sie in Hamburg den Shakespeare-Preis der Alfred-Toepfer-Stiftung. Auch verfügt sie über einen Stern auf der Londoner Avenue of Stars und ihr wurden die Ehrendoktorwürden der Universitäten von St Andrews und Cambridge zuteil. 2014 wurde sie von der britischen Königin Elisabeth II. zum Companion of Honour ernannt.


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28.12.2022

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